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Essen „to go“ mit „drive in“

Am Samstag, den 16.05.2020 gab es für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bergzabern / an der Feuerwache ein Essen „to go“.
Das Küchenteam hatte die Idee, ihre Lagerbestände (welche sich durch den Ausfall von Lehrgängen und Übungen seit dem 13.03.2020 angehäuft hatten) zu verbrauchen.
Somit wurde das Essen unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen in der Feuerwache zubereitet. Durch fest vergebene Abholzeiten konnte jeder zuvor angemeldete Feuerwehrkamerad sein Essen an der Feuerwache mit einer „drive in“ Regelung mit seinem PKW ohne aussteigen abholen und zu Hause genießen. Auch hier wurden die Hygiene- und Abstandsregelungen stets eingehalten.

Das Angebot wurde gut angenommen, auf diesem Weg bedanken wir uns bei allen Teilnehmer die diese Aktion mit unterstütz haben, somit könnte das entsorgen der Speisen auf dem Müll vermieden werden.

Wir sagen auch einen Dank an alle Feuerwehren, Rettungsdienst, Polizei, THW, Pflegepersonal
die diese Zeit mit durchstehen.

xundbleiwe!


Das Küchenteam v.l.n.r.: Tobias Liske, Herbert Wilhelm, Michael Oerther, Elke Baumgärtner

Freiwillige Feuerwehr Bad Bergzabern 2019 mit über 141 Einsätzen beschäftigt

Einsatzzahlen 2019 leicht Rückläufig – keine Unwetter Ereignisse zu verzeichnen.

Die Zahl der Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bergzabern sank im Jahr 2019 auf 141. Dies waren 33 weniger als im Jahr zuvor, allerdings waren 2019 keine Starkregeneinsätze zu bewältigen. Neues Tanklöschfahrzeug (TLF) wird im Jahr 2020 beschafft.
Verkehrsunfälle mit eingeklemmter Person, ein Häckslerbrand, sowie die Unterstützung bei einem Gebäudebrand in Wissembourg (Frankreich) zählten zu den größeren Einsätzen der Feuerwehr Bad Bergzabern 2019. Aber nicht nur größere Einsätze waren 2019 zu bewältigen, auch kleinere Einsätze wie die Rettung von Enten aus dem Erlenbach im Stadtgebiet, Drehleiter Unterstützung für den Rettungsdienst sowie Personenrettung im Waldbereich mussten die Einsatzkräfte der Stützpunktwehr bewältigen.

Brand eines Häckslers am 15.05.2019

Von den 141 Einsätzen im abgelaufenen Jahr 2019 waren 40 Brandeinsätze, 45 Hilfeleistungseinsätze, 20 Brandmeldeanlagen, 8 Gefahrstoffeinsätze, 2 Transporte für den Organisatorischen Leiter, sowie 26 Alarme für die Feuerwehreinsatzzentrale zu stemmen. Insgesamt müssten hierfür insgesamt 1759 Einsatzstunden aufgebracht werden. Die Einsatzreichsten Monate der Wehr waren März und Dezember. An Samstagen musste die Wehr am meisten zu Einsätzen ausrücken. Zusätzlich zu den Einsätzen, schlugen für die 64 aktiven Feuerwehrmänner sowie drei Feuerwehrfrauen – 3271 Stunden für Übungen zu buche.

Unterstützung Rettungsdienst – Personenrettung aus dem Wald am 01.03.20120

Neues Tanklöschfahrzeug wird 2020 beschafft.
Im laufenden Jahr wird die Stützpunktwehr aus Bad Bergzabern ein neues TLF beschaffen, dieses wird ein Fahrzeug aus dem Jahr 1990 ersetzen, dazu hat der Verbandsgemeinderat in seiner Haushaltssitzung Ende des Jahres 2019 die Weichen gestellt. Im Hinblick auf den Tunnelbau und dem Waldbrandkonzept in der Verbandsgemeinde wird sich ein Projektteam mit der Beschaffung des neuen Fahrzeugs befassen, erste Projektsitzungen sind bereits angelaufen.

Ehrungen, Beförderungen sowie Verabschiedungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bergzabern

Es war der letzte Übungsabend im Jahr 2019, der genutzt wurde, um verschiedene Persönlichkeiten zu ehren, befördern sowie (leider) auch zu verabschieden. Der Sitzungssaal der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bergzabern war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Wehrführer Stephan Dienes in einer kurzen Ansprache der gesamten Mannschaft für die geleistete Arbeit im Jahr 2019 dankte. Im Anschluss führte Wehrführer Dienes zusammen mit dem ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Martin Engelhard sowie Wehrleiter Udo Mertz, Ehrungen, Beförderungen sowie auch Entpflichtungen durch.

Für 30 Jahre aktive Pflichttreue in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bergzabern wurden Gerhard Trauth, Thomas Prozek sowie Christian Hauck geehrt. Alle drei erhielten seitens des Wehrführers ein kleines Präsent.


v. l. n. r.: Wehrführer S. Dienes, Gerhard Trauth, Thomas Prozek, Christian Hauck, 1. Beigeordneter Martin Engelhard, Wehrleiter Udo Mertz

Leider wurden an diesem Abend auch drei Feuerwehrmänner aus dem Einsatzdienst verabschiedet. Aufgrund eines Wohnortswechsels hatte Michael Spatz um seine Entpflichtung gebeten. Heiko Nebert war nicht nur über 25 Jahre lang Mitglied der Feuerwehr Bad Bergzabern sondern auch Zugführer, Leiter der Feuerwehreinsatzzentrale sowie viele Jahre lang Wehrführer der Stützpunktwehr in Bad Bergzabern. Aufgrund privater sowie beruflicher Gründe bat er ebenfalls um die Entpflichtung aus dem Einsatzdienst.

1970 eingetreten, 1979 Hauptfeuerwehrmann, seit 1985 Brandmeister verlässt uns Gerhard Spatz nach 49 Jahren und 78 Tagen aufgrund des Erreichens der Altersgrenze von 63 Jahren. Gerhard war nicht nur jahrelang Gruppenführer der Drehleitergruppe, auch merkte der erste Beigeordnete Martin Engelhard an – dass Gerhard Spatz ihn als Feuerwehrmann in seiner aktive Zeit vor mehr als 20 Jahren bereits ausbildete. Wehrführer Dienes dankte allen dreien recht herzlich für ihre Jahre lang geleistete Arbeit und überreichte jeweils ein kleines Präsent.


v. l. n. r.: Wehrführer S. Dienes, Gerhard Spatz, Stefan Spatz, Heiko, Nebert, 1. Beigeordneter Martin Engelhard, Wehrleiter Udo Mertz

Nach der Entpflichtung von Gerhard Spatz, musste die stellvertretende Gruppenführerposition neu besetzt werden. Hier wurde aufgrund des erfolgreichen abgeschlossenen Gruppenführer Lehrgangs an der Landes-Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland Pfalz, Tobias Liske zum Brandmeister befördert und anschließend zum Gruppenführer ernannt. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Truppmann Lehrgang, die Grundausbildung der Feuerwehr, wurden Hannah Bolz sowie Sandra Henrich zur Feuerwehrfrau befördert.


v. l. n. r.: Wehrführer S. Dienes, Tobis Liske, Hannah Bolz, Sandra Henrich, 1. Beigeordneter Martin Engelhard, Wehrleiter Udo Mertz

Auch der erste Beigeordnete Martin Engelhard sowie der Wehrleiter Udo Mertz sprachen in ihren Abschlussworten der Mannschaft dank für die geleistete Arbeit 2019 aus. Beim gemeinsamen Essen wurde noch lange über manche knifflige Einsatzsituation aus den zurückliegenden Jahren diskutiert. (msa)

Übung: Bundesbereitschaftspolizei Bad Bergzabern nach Brand evakuiert

Feuerwehr rettet aufgrund eines Fettbrandes in der Teeküche vier Personen, zwei davon mit dem Drehleiterfahrzeug aus dem 2. Stockwerk

Am 06.06.2019 um 19.03 Uhr erreicht der Notruf die Integrierte Leitstelle Landau. Die Sicherungswache der Bundespolizeiabteilung teilte mit, dass die Brandmeldeanlage des Polizeiwohnheims ausgelöst hat und die Bewohner aus dem Gebäude flüchten. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr übernahm der „Bereitschaftsdiensthabende Polizeibeamte“ der Abteilung die Leitung der Notfallmaßnahmen, wie es der Alarmplan vorsieht.

Der schrille Signalton der Brandmeldeanlage ist auch außerhalb des Gebäudes noch weit hörbar. Schon kommen die ersten jungen PolizeimeisteranwärterInnen, die sich im Moment im Praktikum befinden und sich auf ihre Klausuren vorbereiten, aus dem Gebäude gelaufen und begeben sich zum Sammelplatz. Aus einigen Fenstern und den Oberlichten im dritten Stock steigt mittlerweile dicker Qualm auf. Ein rauslaufender Polizeischüler meint, dass es in der Teeküche im zweiten Stock brennt. Zwei weitere Personen, die vermutlich aufgrund der Ausbreitung des Brandes das Gebäude nicht mehr über den Flur verlassen können, stehen an geöffneten Fenstern und schreien um Hilfe.

Bereits sechs Minuten nach der Alarmierung ist das Martinshorn der Feuerwehr zu hören, und der Löschzug der Bad Bergzabern Wehr trifft in dem Polizeistandort ein. Ein Teil der Einsatzkräfte beginnt unmittelbar nach Einweisung des diensthabenden Polizeibeamten mit der Durchsuchung des Wohnheims, um Verletzte oder noch im Gebäude befindlichen Personen zu evakuieren – im Regelfall sind dort bis zu 124 Polizeibeamte, Fachlehrer, aber auch Gäste untergebracht. Alle weiteren Einsatzkräfte beschäftigten sich mit der Wasserförderung und Brandbekämpfung.

Schon im Treppenhaus finden die Einsatzkräfte einen Bewohner vor, der aufgrund einer Rauchvergiftung das Gebäude nicht mehr selbstständig verlassen konnte und führen ihn ins Freie. Die beiden Personen, die im zweiten OG an den Fenstern stehen, werden zur selben Zeit aufgrund der Rauchausbreitung über die Drehleiter gerettet. Die Einsatzkräfte, welche bis zur Gemeinschaftsküche im zweiten OG vordringen, finden am Brandherd eine leblose Person vor. Offensichtlich kam es in der Küche zu einem Fettbrand. Währenddessen die leblose Person geborgen wird, löschen weitere Einsatzkräfte den Brand.

Durch intensive Druckbelüftung des Gebäudes schafft es die Wehr, das Gebäude schnell wieder zu entrauchen. Um 19.45 Uhr kommt die Mitteilung vom verantwortlichen Zugführer, dass das komplette Gebäude evakuiert und der Brand gelöscht ist.

Entspannung und zufriedene Gesichter bei Stephan Dienes, Wehrführer der Feuerwehr in Bad Bergzabern, Klaus Eck dem Brandschutzbeauftragten der Bundespolizeiabteilung Bad Bergzabern und Polizeihauptkommissar Jürgen Kapferer, die zusammen die Räumungs- und Evakuierungsübung angelegt haben – das Übungsziel ist erreicht, so die einhellige Meinung.

Anhand dieser Übungen sollte mindestens überprüft werden, ob die Alarmierung zu jeder Zeit unverzüglich ausgelöst werden kann und auch alle Personen erreicht, die sich im Gebäude aufhalten. Wichtig ist auch festzustellen, ob sich alle Personen, über die Bedeutung der jeweiligen Alarmierung im Klaren sind und die Fluchtwege schnell und sicher benutzt werden können. Auch möchten wir begutachten, ob die derzeitigen Verkehrsflächen für die Feuerwehr ausreichend sind, befindet Klaus Eck.

Jürgen Kapferer, u. a. zuständig für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz an der Dienststelle, ergänzt, dass der Arbeitgeber infolge gesetzlicher Vorgaben ohnehin im Rahmen des organisatorischen Brandschutzes Maßnahmen zu treffen hat, die zur Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten erforderlich sind und dies anhand von Flucht- und Rettungsplänen in angemessenen Zeitabständen zu üben ist.

Auch Stephan Dienes zeigt sich in seinem Resümee von der Leistungsbereitschaft seiner Einsatzkräfte absolut zufrieden. Gerade derartige, anspruchsvolle, große Gebäude, wie wir es hier vorfinden, stellen eine enorme Anforderung an meine Kräfte dar. Dies kann nur durch eine strukturierte Vorbereitung, professionellen Arbeit und einer klugen Einsatztaktik sichergestellt werden.

Von links nach rechts: Polizeihauptkommisar Jürgen Kapferer, Brandschutzbeauftragter Klaus Eck, stellv. Wehrführer Herbert Rieger, Wehrführer Stephan Dienes, Polizeidirektor Michael Szile sowie Wehrleiter Udo Mertz.

Währenddessen die Feuerwehrfrauen und -männer noch Schläuche aufrollen und technisches Gerät zu den Fahrzeugen bringen, bedankt sich der Abteilungsführer, Polizeidirektor Michael Sziele, bei allen Mitwirkenden für ihr Engagement, vor allen Dingen aber bei der Feuerwehr Bad Bergzabern für die unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung.

(Text: Jürgen Kapferer und Klaus Eck, Fotos: Bernd Hentschel sowie FFW Bad Bad Bergzabern)

Jahresabschlussübung am Klinikum LD/SÜW – Standort Bad Bergzabern

Die diesjährige Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bergzabern fand auf dem Gelände der Klinikums Südliche Weinstraße in Bad Bergzabern statt. Es wurde ein Zimmerbrand in einem Patientenzimmer, mit starker Rauchentwicklung, simuliert. Die Feuerwehr Bad Bergzabern wurde durch die Automatische Brandmeldeanlage des Krankenhauses alarmiert. Als die Feuerwehr Bad Bergzabern am Einsatzort ankam, wurde das Ausmaß der Schadenslage erst richtig deutlich. Mehrere Klinikmitarbeiter und Patienten waren in dem betroffenen Stockwerk infolge des Brandes eingeschlossen bzw. deren Fluchtweg versperrt.

Da das durch das Ausmaß der Schadenslage erforderliche Personal- und Gerätepotential der Feuerwehr Bad Bergzabern nicht abgedeckt werden konnte, wurde von Einsatzleiter Herbert Rieger, über die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der Feuerwehr Bad Bergzabern Verstärkung angefordert. So wurden durch Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) Bad Bergzabern die Feuerwehren aus Oberotterbach sowie die Sapeurs Pompiers aus Wissembourg und die Freiwillige Feuerwehr Klingenmünster nachalarmiert.

Die vermissten Personen wurden von Einsatzkräften, die unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vorrückten geborgen. Bei Personen, die sich noch im Gebäude befanden und nicht über die Treppenhäuser gerettet werden konnten, wurden die Drehleitern der Feuerwehren Bad Bergzabern und der Sapeurs Pompiers aus Wissembourg eingesetzt. Die Feuerwehren aus Oberotterbach und Klingenmünster unterstützten die Einsatzkräfte bei der Wasserversorgung.

Die Versorgung der evakuierten Mitarbeiter wurden durch den Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes Bad Bergzabern übernommen.

Die von Hauptbrandmeister und stellvertretendem Wehrführer der Stützpunktfeuerwehr Bad Bergzabern Herbert Rieger inszenierte Schadenslage kann jederzeit zum Ernstfall werden. Der Bevölkerung sollte demonstriert werden, dass die Stützpunktwehr Bad Bergzabern und die umliegenden Feuerwehren jederzeit einer solchen Lage Herr wird. Diese reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren und des Deutschen Roten Kreuzes wurde vom anwesenden Wehrleiter der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, Udo Mertz, bescheinigt. Auch der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bergzabern Stephan Dienes zeigte sich mit dem Ablauf der Übung hoch zufrieden. Der bei der Übung anwesende Kaufmännische Direktor des Klinikums dankte den Einsatzkräften für den reibungslosen Ablauf der Übung. Die Übung wurde von Bürgermeister Hermann Bohrer und den für den Brandschutz zuständigen ersten Beigeordneten Martin Engelhard mit großem Interesse verfolgt.

Im Anschluss an die Übung nahm Beigeordneter Engelhard folgende Beförderungen vor: Corbinian Hellmann, Maik Prozek, Kim Sarter und Marius Korz wurden zu Oberfeuermann befördert. Entlassen als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart wurde Markus Boltz. Corbinian Hellmann wurde als neuer stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart ernannt.


 

Partner der Feuerwehr – Auszeichnung für Reifencenter Walther

Ein Pkw prallt auf einen Baum, dieser Pkw ist deformiert, eine Person befindet sich noch im Fahrzeug, die Feuerwehr kommt und befreit die Person aus diesem Fahrzeug – eine Situation, die jeden Tag auf allen Straßen vorkommen kann und vorkommt. Zum Glück handelt es sich um eine zu Übungszwecken nachgestellte Situation auf dem Gelände der Stützpunktwehr der Verbandsgemeinde in Bad Bergzabern. Um auf solche Situationen im Einsatzleben einer freiwilligen Feuerwehr vorbereitet zu sein, bedarf es ständigen Trainings im Umgang mit der Ausrüstung der Feuerwehr und dieses auch richtig einzusetzen.

Die Vorhaltung der Einsatzfahrzeuge und deren Ausstattung mit technischem Bergungsgerät obliegt in Rheinland-Pfalz unter anderem der Verbandsgemeinde. Leider ist es jedoch für die Verbandsgemeinde eine schwieriges, um nicht zu sagen, fast unmögliches Unterfangen, auch für die Aus- und Weiterbildung Übungsobjekte, im beschriebenen Szenario ein Fahrzeug, vorzuhalten.

Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern haben hier das große Glück, die Firma Reifen-Center Walther aus Bad Bergzabern zu haben, die schon seit Jahren bzw. seit Jahrzehnten die Feuerwehr mit ausgemusterten Fahrzeugen für diesen Zweck versorgt. Die Tradition vom Firmengründer Klaus Walther führt sein Sohn Patrick Walther fort.

Im Rahmen eines Übungsabends der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bergzabern wurde das Reifencenter Walther aus Bad Bergzabern mit dem Titel „Partner der Feuerwehr“ des Landesfeuerwehrbandes Rheinland-Pfalz vom Vorsitzenden des Regionalen Feuerwehrverbandes Hans-Georg Balthasar ausgezeichnet. Die Auszeichnung umfasst eine Urkunde, die vom Rheinland Pfälzischen Innenminister, Roger Lewentz, und dem Präsident des Rheinland-Pfälzischen Feuerwehrverbandes, Frank Hachemer unterzeichnet sind, sowie ein Schild, das am Betriebsgebäude der Firma Walther angebracht wird. Hierdurch zeigt sich die Bedeutung dieser Auszeichnung.

Mit dem Titel Partner der Feuerwehr werden Betriebe oder Institutionen ausgezeichnet, die ihre Verbundenheit mit der Feuerwehr auf ideelle oder materielle Weise darstellen.

Bei der Firma Walther wird die Verbundenheit mit der Feuerwehr auf materielle Art dargestellt. Von dort werden der Feuerwehr Fahrzeuge für die Ausbildungs- und die Übungstätigkeit kostenlos zur Verfügung gestellt und auch entsorgt. Von dieser Zurverfügungstellung profitieren nicht nur die Stützpunktwehr der Stadt Bad Bergzabern, sondern auch die Ortswehren der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern und darüberhinaus die Feuerwehren des Landkreises Südliche Weinstraße. Es ist nicht nur schwer, an Fahrzeuge, die zu Übungs- und Ausbildungszwecken benötigt werden zu kommen, sondern es entstehen auch hohe Kosten für deren Transport und Entsorgung.

Es ist im Rahmen der Übungs- und Ausbildungstätigkeit von sehr hoher Bedeutung, an solchen Fahrzeugen zu üben und auszubilden, weil nur so das Handling mit der technischen Ausrüstung und das Arbeiten am Fahrzeug möglich ist.

Die Bedeutung der Auszeichnung wurde auch durch die Gäste, den Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern Martin Engelhard, den Wehrleiter der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern Udo Mertz und nicht zuletzt den Kreisfeuerwehrinspekteur Jens Thiele, deutlich.

Mehr Informationen zum Reifencenter Walter finden Sie hier.

Wehrführerwechsel bei der Feuerwehr Bad Bergzabern

Am 11.04.2018 wurde Stephan Dienes (li) zum neuen Wehrführer der Stützpunktwehr Bad Bergzabern ernannt. Er tritt die Nachfolge von Heiko Nebert (re) an.

#IMMERDA – Kampagne wirbt für Respekt gegenüber Einsatzkräften

Wenn ein Angehöriger einen Schlaganfall erleidet, es in der Wohnung des Nachbarn brennt oder bei Auseinandersetzungen Gewalt droht, wählen die Bürgerinnen und Bürger den Notruf, immer in der Gewissheit, dass am anderen Ende der Leitung jemand sitzt, der sofort Hilfe schickt, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Dieses Gefühl der Sicherheit kann nicht genug Wert geschätzt werden“, so Innenminister Roger Lewentz bei der Vorstellung der Kampagne im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik in Mainz.

Teil der Kampagne ist ein von der Filmakademie Ludwigsburg produziertes Video, das die zentralen Botschaften vermittelt: Rettungs- und Einsatzkräfte bieten stets Hilfe, weil sie immer da sind.„Gerade mit dem Video möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und sie für Hilfeleistung und gegenseitigen Respekt sensibilisieren. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam für ein gewaltfreies und friedliches Miteinander einstehen und unsere Werte wie beispielsweise die gegenseitige Achtung verteidigen“, betonte Lewentz. Die Kampagne #IMMERDA knüpft an die laufenden Aktionstage der Landesregierung „Respekt. Bitte!“ an.

Bereits am vergangenen Dienstag hatten sich Minister Lewentz und Ministerpräsidentin Malu Dreyer deutlich gegen Gewalt und fehlende Wertschätzung gegenüber Einsatz- und Rettungskräften ausgesprochen. Das Video sowie ein ab heute sichtbarer Schriftzug #IMMERDA auf den rheinland-pfälzischen Einsatzfahrzeugen sollen Bürgerinnen und Bürgern bewusst machen: Gewalt gegen Einsatz- und Rettungskräfte ist nicht akzeptabel!

Quelle: Polizei Rheinland-Pfalz

Feuerwehrgrundausbildung erfolgreich bestanden

Insgesamt 29 Teilnehmer (darunter 6 Frauen) aus dem Landkreis Südliche Weinstraße (SÜW) und der Stadt Landau, haben in insgesamt 70 Stunden (aufgeteilt auf 5 Wochen), erfolgreich die Feuerwehr Grundausbildung Teil I bestanden. Die neuen Feuerwehrangehörigen wurden hierbei in Rechtsgrundlagen, Einsatztaktik, Erste Hilfe, Feuerwehrdienstvorschriften, technische Hilfe, Brandbekämpfung und weiteren theoretischen und praktischen Themen ausgebildet. Lehrgangsleiter Udo Mertz war zufrieden über die erfolgreichen Abschluss aller Teilnehmer und dankte zugleich seinem Ausbilderteam für die Unterstützung. Der Leiter der Kreisausbildung Feuerwehr im Landkreis SÜW – Dirk Nerding zeigte sich beim Lehrgangsabschluss am vergangen Samstag sehr erfreut, 29 neue Einsatzkräfte im Feuerwehrdienst begrüßen zu dürfen und bedankte sich für das Engagement und den enormen zeitlichen Aufwand, den die Frauen und Männer für die Grundausbildung in Kauf nahmen. Auch der Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises SÜW – Jens Thiele gratulierte allen Teilnehmern recht herzlich und wünschte allen viel Erfolg in Ihrer weiteren Feuerwehrlaufbahn. Allen Lehrgangsteilnehmern sei gewünscht, dass sie von Ihren Einsätzen stets gesund wieder nach Hause kommen. (msa)



 

KATWARN das Warnsystem

katwarn logo

KATWARN ist ein kostenloser Warndienst für die Bevölkerung. Bei Unglücksfällen wie Großbränden, Bombenfunden oder Unwettern senden die verantwortlichen Katastrophenschutzbehörden, Leitstellen oder Unwetterzentralen über KATWARN Warninformationen direkt und ortsbezogen auf das Mobiltelefon der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. KATWARN bietet damit zusätzlich zu Lautsprecheransagen, Sirenen und Rundfunk Informationen, die lebenswichtig sein können, um aktuell drohende Gefahren, Schäden und möglicherweise auch Leid zu reduzieren.

KATWARN ist derzeit als Smartphone-App sowie alternativ – mit eingeschränkten Funktionen – per SMS und E-Mail verfügbar. Als Smartphone-App gewährleistet KATWARN ortsbasierte Benachrichtigungen über Gefahrensituationen. Nutzer können sich zusätzlich zum Standort über sieben weitere, frei wählbare Orte warnen lassen. Für Warnungen per SMS und E-Mail ist eine Anmeldung per SMS mit Angabe eines Postleitzahlenbereichs, für den Warnungen erhalten werden sollen, nötig.

KATWARN ist auch für den Landkreis Südliche Weinstraße seit Anfang 2017 verfügbar.

Was kann KATWARN?
  • Offizielle Warnungen für den aktuellen Standort (Schutzengel) und sieben zusätzliche Orte.
  • Übersicht über Warnungen in der weiteren Umgebung.
  • Rauchsäule am Horizont? Übersicht über die Warnungen in der weiteren Umgebung.
  •  Warnungen über soziale Netzwerke teilen, z. B. per Twitter.
  • Informationen, welche offiziellen Einrichtungen Sie mit KATWARN-Warnungen versorgen.
  • Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes ab Warnstufe rot.
  • Persönlicher Testalarm auf dem eigenen Smartphone.
Die KATWARN-App steht kostenlos zur Verfügung für:
  • iPhone im App Store
  • Android Phone im Google Play Store
  • Windows Phone im Windows Store

Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. SMS an Servicenummer 0163-755 88 42: „KATWARN 76887″ (für Postleitzahl 76887 – Bad Bergzabern).

Weitere Informationen unter: www.katwarn.de